der Freiwillige Feuerwehr Weißenohe
1878
47 Männer aus Weißenohe und Dorfhaus gründen die Freiwillige Feuerwehr Weißenohe.
1879
Anschaffung der ersten Handdruckspritze
1888
geht aus den ersten schriftlichen Unterlagen hervor:
- Vorstand: Benedikt Friedrich (Gastwirt) und
- Hauptmann: Konrad Fischer (Schmied)
1895
Die Dorfhauser Mitglieder trennen sich vom Weißenoher Verein und bilden eine eigene Wehr. Trotz der Trennung erhöt sich die Mitgliederzahl unter Hauptmann Friedrich Streidel (Bäcker), auf 60 Mann. Anschaffung einer modernen Handdruckspritze. Hauptmann wird Georg Friedrich (Weinberg). Die Mitgliederzahl steigt auf 73.
1928
Erster Kreisfeuerwehrtag in Weißenohe.
1929
Brandeinsatz: Scheune Gastwirtschaft Friedrich und Scheune Seitz, Dorfhaus.
1932
Brandeinsatz: Scheune Schlicht, Weißenohe.
1933
Von 1905 bis 1933 liegen nur spärliche Unterlagen vor.
Die Hauptleute in dieser Zeit waren:
Franz Schiffer (Metzger), Christoph Friedrich (Weinberg), und Heinrich Müller (Schuhmachermeister).
Neuer Vorstand wird Johann Baptist Friedrich (Brauerei) und 1. Kommandant Heinrich Weber (Landwirt).
Brandeinsatz in der Ziegelei.
1936
Der Landesfeuerwehrverband teilt Weißenohe und Dorfhaus in zwei „Halblöschzüge“ unter Führung des 1. Kommandanten Heinrich Weber ein.
1942
Bis Kriegsende 1945 führt Georg Fischer (Schmiedemeister), als Vorstand und als 1. Kommandant, die Wehr.
1947
Unter Leitung von Heinrich Weber wird eine Theatergruppe gegründet.
Der erspielte Erlös bildet…
1948
…den Grundstock zum Kauf einer Motorspritze TS 8 mit Anhänger.
1949
Wohnhausbrand bei Josef Trautner, durch Funkenflug ensteht ein Kirchturmbrand, der aber rechtzeitig gelöscht werden kann.
1952
Heinrich Weber löst Schmiedemeister Georg Fischer als 1. Vorstand ab. 1. Komandant wird Hans Händl.
1953
75-jähriges Gründungsfest
1956
Neuer 1. Kommandant wird Fritz Braun
1958
Das 80-jährige Gründungsfest wird in einem größerem Rahmen gefeiert. Nach 31 Jahren findet in Weißenohe wieder ein Kreisfeuerwehrtag statt.
1961
Ein tschechisches Verkehrsflugzeug stürzt brennend über dem Gemeindegebiet ab und explodiert. Alle 52 Insassen finden den Tod.
1962
Von der Gemeinde wird eine moderne Motorspritze TS 8 mit Anhänger gekauft.
1963
3 Gruppen erwerben das Leistungsabzeichen in „Bronze“.
1964
Eine weitere Gruppe erhält das Leistungsabzeichen in „Bronze“.
1968
Seit ihrem Bestehen wird die Wehr bei einem Großbrand in der Ziegelei am meisten gefordert. Das Alter der aktiven Mitglieder wird von 40 auf 43 Jahre erhöht.
1971
Auch für bessere Brandbekämpfung erstellt die Gemeinde unterhalb der Ortschaft Sollenberg einen Hochbehälter.
1972
Mit Bau der neuen Turnhalle und Gemeindekanzlei erstellt die Gemeinde auch einen ausreichenden Feuerwehrgeräteraum mit Trockenturm. Brandeinsätze in Rüsselbach und Igensdorf.
1973
Neuer 1. Vorstand wird der langjährige 1. Kommandant Fritz Braun. Zum 1. Kommandanten wählte die Versammlung Georg Schmidbauer.
Für seine großen Verdienste um die Wehr und seine langjährige Tätigkeit als 1. Kommandant und 1. Vorstand, wird Heinrich Weber zum Ehrenvorstand ernannt.
Eine junge Gruppe legt das Leistungsabzeichen in „Bronze“ ab. Wieder Brandeinsatz in der Ziegelei.
1976
Neuer 1. Kommandant wird Günther Papst, der Ende des selben Jahres beim Überqueren der B2 tödlich verunglückte.
1977
Unter seinem Nachfolger Günther Fritsch wurde der angefangene Hausneubau des tödlich Verunglückten durch freiwillige Helfer der Wehr, im Rohbau fertiggestellt. Die Gemeinde nimmt die vom Landkreis vorgeschlagene „Funkalarmierung“ an. Erstmals erwirbt eine Gruppe das Leistungsabzeichen in „Silber“. Eine weitere Gruppe in „Bronze“.
1978
Die Jahreshauptversammlung wählt Erich Sassik zum neuen 1. Vorstand. Derzeitiger Mitgliederstand der Wehr: 37 aktive, 33 passive, 33 fördernde Mitglieder und 21 Ehrenmitglieder.
Die Wehr steuert zur Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos TSF 10.000,- DM bei.
1979
Neuer Adjudant wird Heinz Müller.
1980
Erster Brandeinsatz mit dem neuen Feuerwehrauto bei einem Scheunenbrand in Etlaswind.
1981
Erstmals erwirbt eine Gruppe das Leistungsabzeichen in „Gold“.
1982
Brandeinsatz bei Flächenbrand in Weißenohe und Stallbrand in Mitteldorf.
Neuordnung in der Feuerwehr:
- Aktive Wehr, die der Gemeinde untersteht
- Feuerwehrverein, 2. Vorstand wird Klaus Forster, der nun notwendig ist.
1985
Brandeinsatz bei Zimmerschwellbrand im Gemeindeanwesen Weißenohe und bei Wohnungsbrand in Igensdorf.
1986
Brand in der Brauerei Brehmer in Gräfenberg.
1987
Eine Gruppe erwirbt erstmals das Leistungsabzeichen „Rot-Gold“, die seit dem „silbernen“ Abzeichen stets zusammen war. Auch weitere Gruppen legten in den vergangenen Jahren die Leistungsprüfungen von Bronze bis Grün-Gold mit großem Erfolg ab.
Die Freiwillige Feuerwehr Weißenohe wird als „eingetragener Verein“ geführt.
Derzeitiger Mitgliederstand der Wehr:
57 aktive Mitglieder
18 passive Mitglieder
40 fördernde Mitglieder
17 Ehrenmitglieder
1988
110 jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe.
Die Jahreshauptversammlung wählt Hans Schütz zum 1. Vorstand.
1990
Erstmals übernimmt die Wehr beim 90-jährigen Gründungsfest der FFW Lilling, die Patenschaft.
1992
Gründung der Atemschutzgruppe. Vier Feuerwehrleute mit dem Atemschutz Grundlehrgang.
1993
Übergabe und Weihe des neuen LF8/6 welches von der Gemeinde angeschafft wurde.
1994
Gründung der Damengruppe.
10 Feuerwehrleute legten erstmalig die Leistungsprüfung Stufe 1 ab. Martin Schwarz löst Heinrich Müller als stellvertretender Kommandant ab.
1995
Einweihung des neuen Unterrichtsraumes (Kämmerla). Zum ersten Mal findet eine Weihnachtsfeier aller Ortsvereine statt.
1998
Reiner Bayerlein wird stellvertretender Kommandant.
Flächenbrand in der Nähe der ehemaligen Ziegelei.
1999
Schwerer Verkehrsunfall mit zwei toten Jugendlichen untere Einfahrt B2.
LKW-Unfall an B2. Aufräumarbeiten dauern den ganzen Tag an.
Es verstarb unser Kommandant Günther Fritsch.
Neuer Kommandant wird Reiner Bayerlein, zum Stellvertreter wird Herbert Höltschl gewählt.
Kleinbrand im Kloster mit Personenrettung.
2000
Die Jahreshauptversammlung wählt Simone Schlosser zum 2. Vorstand.
Umstellung des Beitrages von DM auf Euro.
2002
Ärmelabzeichen mit dem Weißenoher Wappen werden angefertigt.
Zwei Damen absolvierten Atemschutzgeräteträger Lehrgang. Schulungsraum (Kämmerla) wird in den Sitzungsaal der Gemeinde verlegt.
Mitgliederstand der Wehr:
70 aktive Mitglieder
6 passive Mitglieder
35 fördernde Mitglieder
31 Ehrenmitglieder
2003
125-jähriges Gründungsfest der Wehr auf dem C-Platz der SpVgg Weißenohe.
Es wird ein Bild mit allen aktiven Mitgliedern erstellt und bei dem Fest enthüllt.
2006
Die Jahreshaupversammlung wählt Christian Schwarz zum 1. Vorstand. Herbert Höltschl wird zum 1. Kommandanten, Markus Pfister zu seinem Stellvertreter gewählt.
2009
Verpuffung mit anschließendem Schwelbrand in einem Wohnhaus in Weißenohe.
2010
Wohnungsbrand in Dorfhaus
2011
Hochwasser durch starke Regenfälle in Igensdorf und Weißenohe.
Brand in der ehemaligen Großbäckerei in Mostviel
Brand in Igensdorf, Obstbau Fahner
2012
Brand einer Stallung im Gräfenberger Ortsteil Kappel
2013
Gleich 2 größere Brände gab es in diesem Jahr in der Nachbarortschaft in Gräfenberg zu löschen. Eine zum Wohnhaus umgebaute Scheune wurde Opfer der Flammen und ein Dachstuhl brannte in der Nähe des Bahnhofs.
2014
Unwetter mit Überflutungen und Wasserschäden in Igensdorf und Weißenohe.
2015
Dachstuhlbrand im Gasthaus zum Lillachtal in Dorfhaus.
2018
140 Jähriges Gründungsfest mit Einweihung der neuen Schulungs-, Aufenthalts- und Umkleideräumen in der vorherigen Gemeindeverwaltung.
2020
Ölfilm auf Kalkach wurde mit Ölsperre des THW zurückgehalten.
2024
Die aktive Wehr wählt Markus Pfister zum 1. Kommandanten, zu seinem Stellvertreter wird Christopher Ludwig gewählt. Brand einer Doppelhaushälfte in Gräfenberg, Dachstuhlbrand Landwirtschaftliches Anwesen in Dorfhaus und LKW-Brand in Gräfenberg.
